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Kunstförderpreisträger liest im Immergrün
„Alice im verwundeten Land“
Ein Demokratieabend für alle Mitbestimmenden
Lesung und Gespräch zur Politsatire „Alice im verwundeten Land“ (Edition Hibana)
Der bayerische Kunstförderpreisträger Robert Wolfgang Segel stellt seine politische Satire am 08. Mai 2026, ab 19 Uhr im Immergrün vor.
Segel macht auf seiner „Lesungstour durch ein verwundetes Land“ in Neumarkt Halt. Auf dem Weg zu den Tiefpunkten des Kaninchenbaus, vorbei an Fabelhaftem und Unmöglichem, bis hin zur Kreuzkönigin begleiten ihn dabei nicht nur seine demokratieflexible Alice, die ratschlagende Raupe, der ungenießbare Grinsekater oder der teetrinkendabwartende Hutmacher, sondern dankenswerterweise zwar spärlich gegossene, aber dennoch buntsprießende Blüten.
Alice findet in Segels Satire eine Gesellschaft vor, die sich zwischen politischen Nickerchen und rechtem Applaus selbst austrickst. Sie nutzt die Fluchtwege, die ihr geboten werden, um Auswege zu blockieren, Spielfelder zu Schlachtfeldern zu machen, die Vorboten von Verboten zu attackieren und eine neue Größe im Kleingeistigen zu finden. Ein Roman, so scharf und klug wie Satire nur sein kann, mit zahlreichen Verweisen auf Lewis Carroll.
Gemeinsam mit der Initiative Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenwürde wird es zudem ein von Marica Münch moderiertes Podiumsgespräch über demokratisches Engagement geben.

Foto: Jana Lynn Rivers
Pressezitat:
„Segel hat dazu eine Sprache gefunden, die nicht rundgeschliffen wurde. Mit kleinen Störrigkeiten und Absätzen, die den Lesefluss verlangsamen und Lust auf kleine Pausen machen, in denen die Gedanken eine Runde drehen können.“ (Süddeutsche Zeitung 2024)
Freitag, 08.05.2026


